::: Wohlbefindliches :::

 

"Wir sind, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken machen wir die Welt."
[(Weisheit von Buddha]

Ja, und was denke ich über die Zeit? Die Zeit und deren Wahrnehmung sind für mich ganz wichtige Faktoren zum Erreichen und Erhalt meines Wohlbefindens und meiner Kraft.

Wie viel Lebenszeit steht mir zur Verfügung? Was mache ich in der Zeit? Wie gehe ich damit um?

Lange habe ich mich - als Organisatorin professionell mit der Zeit auseinandergesetzt. Klassisches Zeitmanagement hilft in Arbeitssituationen prima weiter und kann auf der konkreten Ebene bis zu einem gewissen Grad Wohlbefinden generieren. Aber man kommt an eine Grenze. Das Innere bleibt außen vor.

Deshalb suchte ich weiter. Jetzt komme ich für mich persönlich z u einem selbstgestrickten, unkonventionellen, vielleicht auch "verrücktem" Konstrukt meiner Zeitvorstellung, mit dem es mir dauerhaft gut geht und das mich stärkt.

Hier hilft mir die Kraft meiner eigenen Vorstellung und die Verantwortung für meine eigenen Gedanken. Sie sind wahre Helfer mein Wohlbefinden permanent aufrecht zu halten und in Gleichmut zu leben, zu arbeiten und mich zu engagieren.

Und so gehts. Ganz profan nach dem Pippi Langstrumpf - Prinzip: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Diese Freiheit nehme ich mir.

Ich stelle mir also vor, dass die Zeit nicht verrinnt, sondern dass die Zeit permanent zunimmt. Sie wird einfach immer mehr - von Sekunde zu Sekunde. Sie dehnt sich aus.

So gedacht kann ich - statt aus einem immer knapper werdenden Zeitkontingent - aus einem unendlichen Zeitkontingent schöpfen. Ich kann auf diese Denkart aus dem Vollen schöpfen und verfüge über alle Zeit der Welt. Das entspannt mich, macht gelassen und ruhig. Das Wohlbefinden ist da, denn:

Unendliche Möglichkeiten sind plötzlich gegeben. Mit jeder Sekunde wachsen meine Möglichkeiten, da die Zeit zunimmt. Ich werde weiser und erfahrener. Selbst Zerfall im Alter und Tod sind in dieser Vorstellungswelt ein Wachstum, nur in die umgekehrte Richtung.

Und diese Vorstellung ist eine wahrhaft kräftigende Vorstellung:

Mit jeder Sekunde, die vergeht und mit jeder Alltagssituation, in der ich Achtsamkeit lebe und die Verantwortlichkeit für meine Gedanken und Emotionen voll und ganz übernehme, nehmen meine Kraft und meine Freiheit zu.

Ich habe die absolute Freiheit und die persönliche Verantwortung dafür - nicht nur bezogen auf meine Zeitwahrnehmung - meine Gedanken und Gefühle auf alle unmittelbar erlebten Situationen zu steuern. Ich bestimme selbst, was ich fühle.

Wenn ich mich für Gesundheit, Wohlbefinden, Kraft und Stärke entscheide, dann entscheide ich auch für die entsprechenden Emotionen. Dann geht es mir in der Vorstellung einer sich permanent ausdehnenden Zeit von Tag zu Tag besser und besser. Das schließt übrigens spannenderweise auch die Einhaltung von Terminen mit ein.

Mit der Achtsamkeit wächst die Wahrnehmung dafür, wohin ich meine Gedanken und damit meine Aktivitäten lenke:

Dort, wo mein Blick hingeht, dort steuere ich hin.
Dort, wo meine Gedankenenergie hingeht, dort gehe ich hin.

Was denke ich? Affirmationen, die ich selbst in meinem Sinne zusammenstelle, helfen mir mich auf das Kraftgebende, Stärkende und tiefe Wohlbefindliche zu konzentrieren. Das Wohlbefinden ist eine Art Termometer dafür, ob ich mich in die gewünschte, stärkende Richtung bewege.

Mantras und Affirmationen helfen mir - ganz besonders nach einer vorangegangenen heilenden Aufarbeitung, Reinigung und Klärung - alte Gedankengewohnheiten abzulegen und zu disziplinieren und neue Gedanken in den Zellen so zu programmieren, dass sich die Gedankenströme in die Richtung begeben, in der ich das Hier und Jetzt erleben möchte.

Hier ein mögliches Gebet / Mantra für dauerhaftes Wohlbefinden und Klarheit:

" Im göttlichen Namen rufe ich Dich an Sonnengott / -Göttin.

Namasté - Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in Dir.

Dein Licht lässt mich sehen. Du schützt meine Augen. Du schützt mich.
Nimm schnell hinweg die Krankheit von meinen Augen.
Heile meine Augen. Heile meine Augen.

Da wo mein Blick hingeht, dort gehe ich hin.

Om namah Shivaya.

Ich bin verantwortlich für meine Gefühle.
Von Tag zu Tag geht es mir besser und besser. Ich bin gesund reich und erfolgreich und lebe die Liebe. Amen."

--> 36 mal täglich wiederholen
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  aktualisiert: 10.19.2011 22:03
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